Herr Buff fällt in seiner Heimat auf die Nase
Hans Jürg BUFF plant Großes…
«Ich investiere mein Geld dort, wo man die Hotellerie schätzt.»
In seiner Heimat Graubünden, hat sich HJ Buff im Dezember 2017 eine blutige Nase eingefangen.
«Ein Votum gegen den Hotelier, nicht die Hotellerie
In St. Moritz steht der Hotelier und Unternehmer Hans Jürg Buff, dessen Swiss Mountain Hotel Group vier weitere Hotels in der Region betreibt, nach dem Volks-Nein vor einem Scherbenhaufen. Erst im Jahr 2011 hatte er das «San Gian» für rund 12 Millionen Franken sanieren lassen. Im Zuge der Sanierung versäumten es die Bauherren jedoch, die baulichen Änderungen der Balkone vorschriftsmässig zu melden. Eine nach- trägliche Umzonung hätte die Umnutzung der Balkone rückwirkend legalisieren sowie eine Aufstockung des Hotels um drei Stockwerke ermöglichen sollen. Mit dem Nein ist Buff nun verpflichtet, die Balkone kostspielig zurückzubauen.
Buff führt den Stimmentscheid auf die Tatsache zurück, dass er Einheimischer ist. Er verweist auf vergleichbare Hotelprojekte in St. Moritz bei denen die Bauvorhaben nichteinheimischer Investoren gutgeheissen wurden – teilweise ebenfalls rückwirkend. Bezüglich seinem Fall spricht Buff von einer «Bankrotterklärung» an die Hotellerie. «Man hat im Engadin immer noch nicht verstanden, von was man lebt.» Er ziehe jetzt die Konsequenzen und widme sich vorerst einem 5-Sterne-Projekt in Konstanz. «Ich investiere mein Geld dort, wo man die Hotellerie schätzt.» Abgeschrieben habe er das «San Gian» indes noch nicht. Der Ball liege nun aber erst mal bei der Gemeinde. Für ihn komme ein Rückbau zum gegebenen Zeitpunkt nicht infrage.»
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https://www.htr.ch/tourismus/die-buendner-senken-die-daumen-46897.html